Y se supone que tengo que entender todo esto… también…

„Ich bin vom Volk gewählt worden und freue mich über meinen Sieg. Ich bin dankbar, dass man mir die Chance gibt, das Land aus der Krise herauszuführen. Die letzte Regierung konnte ihre Chance nicht nutzen. Die Lage war noch nie so ernst. Die Zeit ist reif für eine Wende. Es durfte einfach nicht so weitergehen. Denken Sie nur an die Politik von Präsident Kohler! Ich sah das alles schon lange kommen. Leider konnten die Probleme in der Vergangenheit nicht überwunden werden, obwohl sie schon sehr alt sind. Schon vor zehn Jahren kannte man sie. Immer wieder forderte ich einen Kurswechsel und wurde deshalb dauernd angegriffen. Meine politischen Gegner wollen einfach nicht aus der Geschichte lernen. Meine Politik dient dem Frieden und ist den einzig mögliche Politik. Die Opposition kann das nicht verstehen. Ich erinnere mich sehr gut, dass si das noch nie verstehen konnte. Ich frage mich: Kann es da eine Alternative geben? Meine Wähler wissen, dass es keine gibt. Deshalb wurde ich auch Präsident. Ich möchte aber nicht von Vergangenem sprechen. Man muss vorwärts blicken. Ich verspreche, dass die notwendigen Reformen auf allen Gebieten bald durchgeführt werden. Zwar darf sich kein Bürger Illusionen machen, aber zu Pessimismus besteht nicht der geringste Grund. Liebe Bürger, bauen wir gemeinsam an einer neuen Zukunft!“

Y se supone que tengo que entender todo esto…

„Welche Aufgaben hat die Philosophie heute? Man hört die Antwort: keine, denn sie sei ohne Wirklichkeit, sei absteiger Betrieb von Fachleuten einer Zunft. Diese Philosophischen auf Lehrstühlen, deren Existenz aus dem Mittelalter stamme, träfen sich veergeblich auf Kongressen, die die moderne Form des Sich-zu-Geltung-Bringens seien. Eine umfangreiche Literatur zeuge von ihren Monologen, werde kaum gelesen, wenig gekauft, abgesehen von einigen wenigen Modeerscheinungen für Snobisten. Die Presse als Ausdruck der öffentlichen Meinung nehme von diesen in Bibliotheken verstaubenden Büchern und Zeitschriften zwar Notiz, jedoch ohne eigentliches Interesse.

Alles in allem: die Philosophie sei überflüssig, ein Petrefakt aus vergangenen Zeiten, das darauf warte, zu verschwinden; sie habe keine Aufgabe mehr.

Gegen solche Verwerfung dürfen wir zunächst sagen: Was alles den Namen der Philosophie trägt, sollte nicht mit der Philosophie selbst verwechselt werden. Philosophie ist überall, wo Menschen sich ihres Daseins denkend bewußt werden. Sie ist allgegenwärtig, ohne als solche benannt zu sein. Denn der Mensch, der denkt, philosophiert auch, wahr oder verkehrt, oberflächlich oder tief, kurzatmig oder in lansamer Gründlichkeit. Wo immer eine Welt ist, wo MaßstÄbe gelten, wo beurteilt wird, da ist Philosohpie.“